Katzenbetreuung auf Gegenseitigkeit

Nach jahrelangen Beobachtungen hat sich herauskristallisiert, dass die meisten Menschen ihre Katzen in der eigenen Wohnung betreuen lassen möchten, weil sie Bedenken bei der Aufnahme von Katzen zu ihren eigenen Tieren haben. Wir kommen diesem Wunsch sehr gerne entgegen und bieten sowohl die Möglichkeit der Betreuung in der Wohnung, als u.U. auch die Aufnahme Ihrer Katze(n) bei gleichgesinnten Katzenfreunden an.

Voraussetzung für die Vermittlung einer Betreuung Ihrer Katze(n) durch den Cat-Sitter-Club ist die Mitgliedschaft im Katzenschutzbund e.V. -  Cat-Sitter-Club - Düsseldorf.

Haben Sie sich entschlossen, Ihre Katze von netten und freundlichen Menschen des Cat-Sitter-Clubs betreuen zu lassen, werden wir ein Mitglied in Ihrem näheren Wohnumfeld bitten, die Betreuung zu übernehmen.

Die Kosten für die Betreuung belaufen sich auf 5,- Euro pro Betreuungsbesuch. Bei 2 Betreuungsbesuchen pro Tag wären das z.B. 10,- Euro. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Tiere Sie haben; außerdem könnten von dem Betreuer - natürlich nach Absprache - noch Blumen gegossen werden, etc. Nach wie vor gilt das Prinzip der Gegenseitigkeit. Dies bedeutet, dass Sie sich beim nächsten Mal das Geld von demjenigen, dessen Katzen Sie betreuen, "wiederholen" können.

Die Betreuungs-Vereinbarung zwischen den Cat-Sittern tritt in Kraft, wenn das Geld auf dem Konto des CSC's eingegangen ist - erst dann werden wir die Adresse des Betreuers an Sie weiter leiten. Wir werden den vollen Betrag sofort nach Beendigung Ihres Urlaubs, bzw. nach Ihrer Rückmeldung auf das Konto des Betreuers überweisen, so dass der CSC lediglich als Vermittler in Erscheinung tritt.

Alle Details der Katzenbetreuung werden nur zwischen den Partnern ausgehandelt.
Der Cat-Sitter-Club übernimmt keinerlei Haftung für die Funktion und evtl. auftretende Schwierigkeiten und Schäden, sowohl bei den Katzen, als auch in der Wohnung.
Bitte beachten Sie unbedingt folgende Punkte, die für Pflegestelle und Betreuer gleichermaßen wichtig sind:

1. Lernen Sie Ihren Cat-Sitter (Betreuer ihrer Katze/n) bzw. ihre Pflegestelle frühzeitig und gründlich vor der (Ab-) Reise kennen.
2. Lassen Sie sich eine Vollmacht zum Betreten der fremden Wohnung geben.
3. Prüfen Sie vor der Abreise, ob der Schlüssel (evtl. Nachschlüssel) passt.
4. Klären Sie rechtzeitig die (Fr)Ess-Gewohnheiten der zu betreuenden Tiere.
5. Überzeugen Sie sich, dass ausreichender Bedarf an Futter und Streu vorhanden ist.
6. Lassen Sie sich für Notfälle unbedingt den Haus-Tierarzt aufschreiben.
7. Bestehen Sie auf der Angabe der Urlaubsadresse und der Telefonnummer am Urlaubsort.
8. Lassen sie sich alles über ihren neuen Schützling erzählen und u.U. aufschreiben, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.
9. Bitte rufen sie unmittelbar nach Beendigung der Betreuungszeit den Cat-Sitter-Service an, denn erst dann kann die Betreuungsgebühr an die Betreuerin ausgezahlt werden.
10. Teilen Sie dem Cat-Sitter-Service unbedingt Ihre Kontonummer mit.
 
Bankverbindung (Bitte nur für die Betreuung verwenden):
Stadtsparkasse Düsseldorf - Cat-Stter (CSC)
Kontonummer 85 21 38 17 - BLZ 300 50110
 
Die Erfahrung mit diesem System hat uns Recht gegeben. Die Gegenseitigkeit der Betreuung funktioniert jedoch nur dann, wenn wirklich alle an einem Strick ziehen. Sagen Sie bitte nicht: "Ich will kein Geld, dass mache ich aus Liebe zu den Katzen." Diese Einstellung ist im Prinzip sehr lobenswert, aber - sie zerstört das System. Ich werde an einem Beispiel versuchen, dies zu erklären: Wenn Sie bei einem Mitglied Katzen betreuen, erwarten Sie irgendwann mal die Gegenleistung. Dieses Mitglied würde wahrscheinlich Ihre Katzen dann auch kostenlos betreuen. Bis hierher wäre alles noch in bester Ordnung. Wenn aber dieses Mitglied nun aus irgendwelchen Gründen ausfällt (z.B. durch Umzug o.a.), gibt es für Sie zunächst keine Gegenleistung mehr. Wir würden dann eine neue Betreuerin für Sie suchen müssen, die aber nun ihrerseits auf dem Betreuungsgeld besteht. Sie müssten nun die Betreuung bezahlen. Hätten Sie das Geld "damals" genommen, würde es sich jetzt um eine reine Gegenleistung handeln, so aber kostet es jetzt Geld. Glauben Sie uns bitte - dieses System wurde bei uns und vielen anderen Cat-Sitter-Club's in Deutschland ausgiebig erprobt.

Wenn Sie nun immer noch sagen: Ich will ja nur den Katzen helfen, dann sollten Sie vielleicht mal darüber nachdenken, wie man den Katzen wirklich helfen kann. Die Mitglieder des Katzenschutzbundes betreuen in Düsseldorf und Umgebung sehr viele Futterstellen, um herren- und heimatlosen Katzen ein Existenzminimum bieten zu können. Ein großer Teil dieser Futterstellen wird von älteren Menschen betreut - also Rentnern, die nicht so viel Geld haben, um alles aus eigener Tasche bezahlen zu können. Diese Tierschützer könnten wir mit Ihrem "guten Willen" - in diesem Falle der Spende Ihres sog. Betreuungsgeldes - besser als bisher unterstützen. Sie hätten dann wirklich Katzen geholfen! Denken Sie doch mal darüber nach ?!

Tiere lieben genügt nicht, wir müssen ihnen auch helfen!
 
Rudi Wolff